Lektorat – Korrektorat
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Gisela
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Lektorat/Coaching/Ghostwriting für Romanautoren

Sie haben einen Roman geschrieben und wünschen sich nun eine intensive Bearbeitung durch einen Profi? Oder haben Sie das Gefühl, an der Struktur Ihres Manuskripts stimmt etwas nicht, aber Sie wissen nicht genau, was es ist? Vielleicht fehlt Ihnen bei der Bearbeitung aber auch einfach nur jemand, der Ihnen offen und ehrlich sagt, welche Teile gut gelungen sind und welche Sie noch einmal überarbeiten sollten? Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen Ihr Manuskript in eine publikationsreife Form zu bringen. Oder gibt es in Ihrem Fall noch gar kein Manuskript, sondern nur eine Sammlung von Unterlagen, deren Verarbeitung in einem Buchmanuskript Ihnen selbst nicht möglich ist? Auch das lässt sich machen. Ein paar Tipps, was für eine Art von Verlagen für Ihr Manuskript in Frage kommt und wie Sie es ihnen am besten präsentieren, bekommen Sie von mir auf Wunsch gerne. Die Vermittlung Ihres Manuskripts an einen Verlag kann ich aber nur in Ausnahmefällen übernehmen.

Mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, hängt von der genauen Aufgabenstellung ab:

Coaching als vorwiegend beratende Tätigkeit rechne ich auf Stundenbasis ab (49,-/h).

Wenn der Schwerpunkt meiner Arbeit in einem Lektorat Ihres Manuskripts besteht, kann ich Ihnen nach einer Durchsicht Ihres vollständigen Manuskripts ein verbindliches Preisangebot für das Gesamtprojekt machen. Es hat sich bewährt, dies mit einem Gutachten zu verbinden, in dem ich Ihnen nach dem Durchlesen Ihres Manuskripts beschreibe, was aus Perspektive des Lesers die Stärken und Schwächen Ihres Texts sind und welche Änderungen ich Ihnen als Lösungsvorschlag empfehlen kann:
  • Ist am Plot und in der Chronologie etwas nicht plausibel oder enthält innere Widersprüche?
  • Sind einzelne Charaktere nicht glaubwürdig?
  • Gibt es Szenen, die zu knapp oder zu langatmig ausgefallen sind?
  • Fehlen wichtige Informationen oder ist im Gegenteil Überflüssiges enthalten?
  • Erfährt der Leser manche Dinge zu früh oder zu spät?
  • Lässt sich noch mehr Spannung erzeugen?

Auf Basis dieses Gutachtens, das meist fünf bis sechs Seiten umfasst, können Sie entweder selbst noch einmal an Ihrem Manuskript weiterarbeiten oder es mir auf Basis meines Angebots zur Bearbeitung überlassen. Für die Erstellung eines Gutachtens berechne ich eine Pauschale, die abhängig ist vom Umfang Ihres Manuskripts und in der Regel zwischen 100 und 200 Euro zzgl. MwSt. umfasst. Bei Auftragserteilung für ein Romanlektorat wird diese Pauschale mit dem Gesamtpreis verrechnet.Bestandteil dieses Gutachtens ist immer auch ein verbindliches Angebot für die Bearbeitung Ihres Manuskripts.

Wichtig: Bei einem Roman sind Probeseiten aus dem Manuskript in der Regel nicht ausreichend für ein verbindliches Angebot für das Lektorat des Gesamtmanuskripts, da viele Faktoren, die den Aufwand einer Romanbearbeitung erhöhen können, erst nach Kenntnis des Gesamtmanuskripts sicher einschätzbar sind.

Die kostenpflichtige Bearbeitung von ca. 5 bis 6 Probeseiten, damit Sie einen Eindruck von meiner Arbeitsweise bekommen und ein Gefühl dafür, ob meine Bearbeitung zu Ihrem Stil passt, ist auf Wunsch natürlich auch möglich, wenn Ihr Manuskript noch nicht fertiggestellt ist. Noch mehr als bei Projekten anderer Art ist eine Zusammenarbeit bei einem Romanlektorat ja Vertrauenssache.

Mit mindestens zwei Arbeitsgängen sollten Sie bei einem Romanlektorat rechnen: einer mit dem Schwerpunkt auf der Bearbeitung des Inhalts auf Basis der Änderungsvorschläge in meinem Gutachten nebst Ihren eigenen Wünschen nach deren Lektüre. Im Anschluss an diesen Arbeitsgang erhalten Sie das Manuskript zur eigenen Durchsicht und zur Beantwortung etwaiger Rückfragen von mir, denn meistens ergeben sich während der Bearbeitung noch ein paar unklare Detailfragen. Im zweiten Arbeitsgang erfolgt das Einarbeiten Ihrer Antworten sowie ggf. Ihrer Änderungswünsche; ansonsten steht die die stilistische Feinarbeit im Vordergrund.

Eine abschließende Rechtschreibkorrektur ist als eigener Arbeitsgang nach Absprache möglich und kann sinnvoll sein, denn bei jeder inhaltlichen oder stilistischen Bearbeitung können sich neue Rechtschreibfehler einschleichen. Oft kann darauf aber auch verzichtet werden. Ob es in Ihrem Fall eine sinnvolle Investition oder ein unnötiger Aufwand ist, bespreche ich gerne mit Ihnen.

Ergibt sich die Notwendigkeit zusätzlicher, im Angebot nicht enthaltener Arbeitsgänge, treffen wir dafür eine gesonderte Vereinbarung.

Maximal eine Stunde pro Woche für Besprechungen - per E-Mail, Telefon oder in Form von persönlichen Treffen - ist während des Bearbeitungszeitraums im Lektoratspreis inbegriffen. Darüber hinausgehende Besprechungszeiten stelle ich gesondert auf Stundenbasis (49,-€/h) in Rechnung.

Wenn Sie das Material für ein Buch haben (etwa zu einer Biografie), aber selbst die Zeit nicht aufbringen oder durch andere Gründe daran gehindert sind, daraus ein Manuskript zu machen, springe ich auf Wunsch auch als Ghostwriter ein. Die Kosten in diesem Fall hängen von so vielen unterschiedlichen Faktoren ab, dass sie vor einer ersten Besprechung und einer eingehenden Durchsicht der Unterlagen nicht seriös geschätzt werden können. Auch die Vorgehensweise und die Zeitplanung sind beim Ghostwriting ganz unterschiedlich und bedürfen einer vorherigen Besprechung.

Wichtig: Ghostwriting wissenschaftlicher Arbeiten biete ich aus berufsethischen Gründen nicht an.

Da alle hier beschriebenen Tätigkeiten bis zur Fertigstellung Ihres Projekts fast immer mehrere Monate in Anspruch nehmen, vereinbare ich mit Ihnen in der Regel eine Aufteilung des Honorars in mehrere Teilbeträge - meist zwei bis drei -, den ersten davon zahlbar bei Auftragserteilung und den letzten nach der Fertigstellung und Abnahme des Projekts. Bei stundenweiser Abrechnung, etwa bei Coaching, rechne ich monatlich ab.

Romanlektorat und Ghostwriting sind eine besonders fesselnde, aber sehr zeitaufwendige Arbeit, die ich parallel zu anderen, alltäglicheren und oft regelmäßig wiederkehrenden Lektoratsaufgaben übernehme. Ich benötige deshalb für Ihr Romanmanuskript mindestens einen Bearbeitungszeitraum von drei Monaten und kann maximal drei bis vier Romanbearbeitungen pro Jahr übernehmen. Je nach momentaner Auslastung kann ich unter Umständen Ihr Manuskript auch nicht sofort bearbeiten, sondern Ihnen die Bearbeitung nur zeitverzögert anbieten.

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Werbelektorat
Für eilige Texte zuverlässig erreichbar

Werbelektorat umfasst das Lektorat von Flyern, Mailings, Websites und anderen Werbetexten – meist kurze Texte, zu bearbeiten bei oft knapper Zeitvorgabe in der Regel für Werbeagenturen oder Pressebüros. Neben allen anderen Fähigkeiten, die im Lektorat benötigt werden, ist im Werbelektorat eine möglichst dauerhafte Erreichbarkeit per E-Mail und Telefon wichtig, dazu hohe Konzentrationsfähigkeit auch unter Zeitdruck sowie die Bereitschaft, Zeitpläne bei Bedarf kurzfristig umzuwerfen.

In der Regel rufe ich werktags zwischen 9 und 17 Uhr eingehende E-Mails mindestens alle zwei Stunden ab, damit keine eiligen Arbeiten lange liegen bleiben. Falls es bei Ihnen einmal noch eiliger sein sollte, kündigen Sie Ihre E-Mail bitte telefonisch an, denn bei Arbeiten, die hohe Konzentration erfordern, schließe ich mein Mailprogramm, um die damit verbundene Ablenkungsgefahr zu vermeiden. Sollte ich einmal einen ganzen Arbeitstag lang oder länger gar nicht erreichbar sein, erhalten Sie von mir vorab eine Benachrichtigung per E-Mail. Ich bemühe mich, bei längerer Abwesenheit möglichst immer eine Vertretungslösung zu organisieren.



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Die Grenzen der Fehlerfreiheit

Ziel: Hundertprozentig fehlerfrei. So lautet das Ideal, dem sich jeder Lektor, der seine Arbeit ernst nimmt, beim Korrektorat
so weit wie möglich anzunähern versucht. Aber bei längeren Texten ist ein solches Ziel mit ungefähr derselben Wahrscheinlichkeit erreichbar, mit der einem gläubigen Katholiken eine Heiligsprechung in Aussicht gestellt werden könnte. Sogar im Duden finden sich nämlich übersehene Fehler.

Kein seriös arbeitender Lektor garantiert Ihnen eine hundertprozentige Fehlerfreiheit, und auch ich kann Ihnen eine solche Garantie nicht geben. Faustregel: Ein gutes Korrektorat bedeutet, etwa 98 % aller ursprünglich vorhandenen Fehler wurden beseitigt. Ein weiterer Korrekturgang kann sinnvoll oder sogar notwendig sein (etwa bei sehr fehlerhaften Ursprungstexten oder bei besonders strengen Qualitätskriterien); aber im Normalfall steht der Aufwand einer Jagd auch noch nach dem allerletzten übersehenen Fehler in keinem sinnvollen Verhältnis mehr zur Ergebnisverbesserung.

Falls Sie im Einzelfall glauben, Grund zur Kritik an meiner Arbeit zu haben, sprechen Sie mich bitte an – ich bin, wie vermutlich die meisten Lektoren, Perfektionist genug, um nachvollziehen zu wollen, wie es dazu gekommen ist, dass Fehler stehengeblieben sind. Sollte ich tatsächlich einmal nach den oben beschriebenen Qualitätsmaßstäben ein eindeutiges „Montagsauto“ produziert haben, komme ich Ihnen gerne nach Absprache in der einen oder anderen Form entgegen. Angaben zu meiner Vermögensschaden-
Haftpflichtversicherung finden Sie im Impressum.